Welche Rolle spielte Astrologie in den Weltkulturen?

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Als Astrologie wird die Deutung und Erklärung der Konstellation der Sterne im Zusammenhang mit Geschehnissen auf der Welt bezeichnet, in der Regel in Bezug auf Menschen. Von der Wissenschaft wird Astrologie nicht anerkannt. Die meisten durchgeführten Studien kommen zu dem Ergebnis, dass astrologische Aussagen nicht signifikant zutreffender als willkürlich getroffene Aussagen sind. Allerdings hat sich im Zuge der letzten Jahre besonders in der Medizin und Psychologie ein Trend zur gesamtgesundheitlichen Betrachtung entwickelt, in der die Astrologie zu einem gewissen Grad etwas Beachtung findet. Lassen Sie uns aber an dieser Stelle einen Blick auf die Astrologie in anderen Weltkulturen werfen. Denn anders als bei uns in Deutschland gibt es durchaus Kulturen, in denen die Astrologie um einiges mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Chinesische Astrologie6377784239_31a0a9904b_b

Die Chinesische Astrologie bedient sich nicht der Positionen von Mond Sonne und Planeten, sondern benutzt einen Kalender als Rechnungsgrundlage. Laut der Legende gehen die Grundlagen dieser Berechnung auf bis zu 2600 Jahre vor Christus zurück. Auch die chinesische „Fünf Elementen Lehre“ sowie Yin und Yang haben großen Einfluss. Da es in der Chinesischen Astrologie keine berechenbare Konstellation der Sterne gibt und diese auch gar nicht vorgesehen ist zählt diese im westlichen Sinne eigentlich nicht als Astrologie.

Indische Astrologie

Die indische Astrologie wird Jyotisha genannt. Hierbei handelt es sich um die Deutung verschiedener Himmelskörper um daraus günstige Jahreszeiten oder auch Tageszeiten für Opferhandlungen zu ermitteln. Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen der indischen und der westlichen Astrologie ist, dass in Indien dem Mond viel größere Bedeutung zugemessen wird als bei uns.

Astrologie der Maya

In Südamerika gibt es auch Hinweise darauf, dass der Astrologie zum Teil große Bedeutung zugemessen wurde. Neben der Sonne und dem Mond wurde besonders der Venus eine große Aufmerksamkeit geschenkt. Allerdings zählte die Venus nicht als Planet der Liebe, sondern als Kriegstreiber und Unglücksplanet. Dass die Maya jedoch noch enormen Aufholbedarf hatten erwies sich erst vor ein paar Jahren, als die Erde entgegen deren Voraussagen nicht unterging.

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